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Vier Freisinger Drohnenpiloten kehren nach erstem überörtlichem Einsatz aus Mecklenburg-Vorpommern zurück

20190714 THW_Freising_023__MG_8657Freising/Lübtheen. Formal erst zum 01. Juli dieses Jahrs aufgestellt, flogen vier Piloten dieses neuen Trupps "Unbemanntes Luftfahrzeug" des THW Freising mit zwei Drohnen beim ersten überörtlichen Einsatz beim Großbrand eines Waldes in Lübtheen (Mecklenburg-Vorpommern) insgesamt 24,48 Flugkilometer   Am 30 Juni 2019 kam es auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lübtheen im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern zu einem verheerenden Waldbrand, bei dem bis zu 1200 Hektar Land in Flammen standen. 

 

Zur Überwachung des vom Waldbrand betroffenen Geländes wurde der neu aufgestellte Drohnentrupp des Ortsverbandes Freising angefordert. Somit ist dies bereits 14 Tage nach bestehend des Trupps der erste überörtliche Einsatz und auch der erste Offizielle Einsatzes eines UL Trupps in Bayern. Möglich war dies jedoch nur, weil der Ortsverband Freising das Thema "Drohne" schon seit vielen Jahren begleitet und im Vorgriff auf die geplante Aufstellung des neuen Trupps schon frühzeitig mit der umfangreichen und komplexen Ausbildung der Piloten begonnen hatte.
 
Seit dem 14.07.2019 flogen die Spezialisten des Ortsverbandes das Gelände auf der Suche nach Glutnestern und eventuell wieder aufflammenden Brandherden ab. Auf Ihrer Suche sammelten sie eine beeindruckende Menge an Daten und legten eine erstaunliche Strecke zurück. 
 
Einige Daten aus dem Einsatz der Drohne mit Normalbild- und Wärmebildkamera belegen den Umfang und Aufwand dieses Einsatzes: 
 
  • Insgesamt legte die Drohne 24,48 km in der Luft zurück
  • 13,3 Hektar Fläche wurden aus der Luft für die Örtliche Einsatzleitung kartographiert 
  • 193 Minuten war die Drohne in der Luft
 
Neben der Drohne mit der Wärmebildkamera hatten die Einsatzkräfte noch eine kleinere Drohne dabei, mit der hochauflösende Fotos und Videos vom Einsatzgebiet erstellt wurden. Während die Aufnahmen mit der Wärmebildkamera vorrangig dazu dienten mögliche Glutnester im Boden zu erkennen dienten die hochaufgelösten Fotos der Bundesforstverwaltung zur Schadensdokumentation in dem auf Grund von im Boden befindlichen Munitionsresten weitläufig nicht betretbaren Gelände. Die von den Drohnen angefertigten Bilder und Videos wurden in Echtzeit in das Führungsfahrzeug des THW Freising übertragen und ermöglichten so eine erste Bildauswertung noch während der laufenden Missionen. 
 
"Die technische Ausstattung dieses neuen Trupps mit hochwertigen, professionellen Drohnen z. T. mit hochempfindlicher Wärmebildkamera, die bereits seit einigen Monaten im Vorgriff auf die Lieferung der Bundesausstattung durch den THW-Helferverein Freising e. V. dem Ortsverband zur Verfügung gestellt wurde, hat sich absolut bewährt" so der Freisinger Einsatzleiter des Drohentrupps vor Ort. Die umfangreiche Ausbildung der Drohnenpiloten im Ortsverband durch den Gruppenführer der FGr. Brückenbau, Florian Wigger und weitere Ausbilder war ein Schlüssel für den Einsatzerfolg.
 
Hintergrund: 

Im THW Freising wurde im Zuge der Neustruktur eine Einheit UL (unbemannte Luftaufklärung) durch das THW aufgestellt. Sie ist in der Lage mit mehreren Drohnen Luftaufklärung an Einsatzorten durchzuführen und der Einsatzleitung vor Ort damit eine genaue Lageeinschätzung zu ermöglichen. Neben optischen Drohnen mit Tagsichtkameras steht auch eine Drohne mit einer hochauflösenden Infrarotkamera zur Verfügung. Diese ermöglicht neben der Lokalisierung von Brandherden z.B. auch die Suche nach Vermissten und die Feststellung von Deichproblemen im Hochwasserfall. Aktuell stehen dem THW Freising 18 Drohnenpiloten zur Verfügung, die einen Drohnenführerschein und eine umfangreiche praktische Missionsausbildung haben. Ein Basisfahrzeug am Boden ermöglicht die einsatztaktische Auswertung der von den Drohnen übermittelten Daten. Diese Einheit kann jederzeit von Feuerwehr, Polizei und sonstigen Behörden angefordert werden.

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